Mieten & Schenken

Nicht gespielte Gamben sollen am besten wieder zum Klingen gebracht werden. Anja Engelberg vermittelt diese Gamben und stellt sie im Auftrag der Gambengesellschaft v. a. für den Nachwuchs zur Verfügung. Mehr dazu im Infoblatt oder direkt per Mail Kontakt aufnehmen:

instrumente@viola-da-gamba.org

Marktplatz

Plattform für den privaten Verkauf von Gamben, Bögen und mehr.

Verlustmeldungen

Altgambe in a

wo: Heidelberg Hbf am 8.3.2026

Leider habe ich kein Foto von dieser Gambe und der Vorbesitzer auch nicht. Wir haben jetzt eine andere Kessler-Gambe fotografiert, die der verlorenen ziemlich ähnlich ist. Die Gambe, die ich suche ist eine kleine Altgambe mit einer Mensur von 40 cm von Dietrich M. Kessler in London, gebaut wahrscheinlich 1986, mit einem Motiv auf der Decke, geschnitzten Verzierungen am Wirbelkasten und dunklen Wirbeln. Aktuell ist sie in a gestimmt, sie wurde aber auch schon als große Diskantgambe genutzt. Sie hat ein grünes "Dampit" zum Befeuchten eingelegt, ist in einem schwarzen Kasten mit einem dunkelroten Leder und einem hellgrünen Frotteetuch. Auf dem Bogen ist nach meiner Erinnerung kein Hersteller vermerkt? Im Bogenhalter ist eine zusammengerollte Postkarte mit Bild von einer mittelalterlichen Liederhandschrift.Verloren habe ich sie am 8. März in der SBahn S3 im Heidelberger Hauptbahnhof. Ich hoffe immer noch, dass sie irgendwo wieder auftaucht, möglicherweise wird jemand von den vielen Gambenspieler/innen darauf angesprochen?

Hinweise an: webmaster@viola-da-gamba.org

Einbruch Werkstatt Brosse

i

In der Nacht von dem 5.5.-6.5.2026 wurde in meine Werkstatt in Borstorf,
Möllnerstr. 16 eingebrochen. Neben ca. 50 Leihinstrumenten (Geigen
aller Größen, Bratschen und einigen Celli), auf die ich in der Kürze
nicht detailliert eingehen kann, wurden auch die folgenden durchaus
markanten Instrumente gestohlen:

 * Barockviola, Zettel: Christian Brosse 2020, Foto 1

 * Violine 3/4, Zettel: Werkstatt Christian Brosse, kein Foto vorhanden

 * Altgambe, Nach Ernst Busch, Zettel: Christian Brosse, kein Foto
vorhanden

 * Baßgambe, B. Normann, Zettel: Christian Brosse, kein Foto vorhanden

 * Baßgambe, Prevost, Zettel: Christian Brosse, Foto 2

 * Baßgambe, Stempel: Klier Markneukirchen, kein Foto vorhanden

 * Diskantgambe, Zettel: Fischer, kein Foto vorhanden

 * Geige 4/4, Zettel: Ottokar Frantisek Spidlen, Prag, kein Foto
vorhanden

 * Barockvioline 4/4, kein Zettel, Mittenwald mit Löwenkopf, Foto 3

 * Barockvioline 4/4, Johann Gottfried Hamin Markneukirchen, 1734, neue
Decke, Foto 4

 * Baßgambe, sächsisch um 1950, kein Zettel, Foto 5

Christian Brosse, Telefon: 045437271, christian.brosse@t-online.de

Einbruch Werkstatt Fink

Am 25.April wurde in meiner Werkstatt in Osterwieck, Sachsen.Anhalt, eingebrochen. Es wurden mehr als 30 Instrumente gestohlen. Darunter war ein Violone von Jörn Erichson und eine Tenorgambe von Günther Hellwig. Der Violone hat einen flachen Boden, eine geschnitze Schnecke, Ebenholzwirbel, und ist orange-caramellfaben lackiert. Links neben dem Griffbrett gibt es einen kleinen Riss, der noch nicht fertig retuschiert war. Das Griffbrett aus braunem Holz (wahrscheinlich Pflaume) hat eine helle Randeinlage und zum Steg hin eine leicht asymtrische Form. Der Saitenhalter ist entsprechend. Der Violone hat einen Zettel Jörn Erichson, wahrscheinlich von 198?.

Die Günther Hellwig Gambe hat eine Mensur von 65cm und einen Zettel Güntherr Hellwig Lübeck 1961. Sie hat ein Griffbrett aus braunem Holz, wahrscheinlich Palisander mit einer helle Randeinlage. Das Griffbrettende ist gerade. Der Saitenhalter ist entsprechen. Die Wirbel sind aus Buchsbaum. Der Lack ist orange. Am Wirbelkasten gibt es geschnitzte Verzierungen, die Gambe hat eine Schnecke

Darüber hinaus wurde ein Kontrabass mit Zettel Pöllmann, Mittenwald 1942, 4-Saiter in Bussetto-Form gestohlen, sowie eine Geige mit Zettel Renate Fink Osterwieck 2008(?) und weitere Geigen, Bratschen und Celli. Alle Instrumente wurden ohne Hüllen oder Etuis entwendet.

Falls Ihnen Instrumente angeboten werden, oder jemand etwas verdächtiges sieht, wenden Sie sich bitte direkt an meine Werkstatt oder an die Polizeidienststelle in Halberstadt unter der Nummer 03941 674623.

Renate Fink
tel.: 039421 68846

www.renatefink.com

Praxistipps

(aus: Zeitschrift Viola da Gamba Nr. 130, 2024)

Das Stimmen ist vom Gambespielen nicht wegzudenken. Wer seine Wirbel gut im Griff hat, kann sich dabei eine Menge Frust ersparen.
Dass ein Wirbel aufgrund seiner konischen Form selten in der gewünschten Position verweilen wird, wenn er beim Stimmen einfach nur gedreht wird, ohne gegenzuhalten, fällt schon bei den ersten Stimmversuchen auf. Es kommt aber auch darauf an, wie die Saite auf den Wirbelgewickelt ist, vor allem, wo sie ihn Richtung Sattel verlässt. Die letzte Windung sollte dicht an der Wand des Wirbelkastens liegen, erklärt Gambenbauer Valentin Oelmüller. Das hindert den Wirbel am Hinausspringen und zieht ihn wie eine Schraube in den Wirbelkasten. Mit einer Lücke zwischen Saite und Wirbelkastenwand riskieren wir dagegen, dass sich der Wirbel selbst­ständig macht. Auch die Anzahl der Windungen, die direkt am Rand liegen, spielt eine Rolle: Je mehr Win­dungen dort platziert sind, desto härter fühlt es sich beim Stimmen an. Sind es nur zwei, ist es zu weich. Valentin empfiehlt, drei oder vier Windungen nebeneinander an die Wirbelkastenwand zu legen und betont, dass sich mit der richtigen Position der Saite auf dem Wirbel wesentlich mehr einstellen lässt als mit Wirbelseife oder Kreide.

Dennoch sind auch diese beiden wertvolle Hilfsmittel im Gambenalltag. Statt fertiger Wirbelseife nutzt der Gambenbauer Kernseife und Kreide. Das Internet erläutert, dass diese beiden Komponenten zusammen wie ein Kugellager funktionieren, indem die Kreidepartikel von der Seife umgeben, einen Gleit­film bilden: Den Wirbelschaft mit Kernseife einreiben; den Wirbel in den Wirbelkasten stecken und drehen; an den glatten Stellen (wo der Wirbel in der Wand sitzt) zusätzlich Kreide auftragen; die beiden Zutaten nach Bedarf dosieren; Kreide macht den Wirbel schwergängiger, Seife leichtgängiger. Durch die Gerbsäure im Holz wird die Lauge (die Kernseife) mit der Zeit allerdings neutralisiert, sodass die Prozedur gegebenenfalls wiederholt werden muss.

Als Instrumentenbauer macht Valentin Oelmüller die Erfahrung, dass der Wirbel zwar am stärkeren Ende gut im Wirbelkasten sitzen muss, am dünneren Ende im Loch jedoch etwas Spiel haben sollte. So lässt er sich besser drehen und das Instrument ist leichter zu stimmen.

In Bezug auf Wirbelpflege und die Aufwicklung der Saiten möchte Valentin alle Spielenden dazu animieren, selbst auszuprobieren, was für sie und ihr Instrument am besten funktioniert. Das ist sehr individuell. Sich zu trauen und das Material kennenzulernen, ist einer guten Stimmung also besonders zuträglich.

Über Wirbel

(aus: Zeitschrift Viola da Gamba Nr. 130, 2024)

Das Stimmen ist vom Gambespielen nicht wegzudenken. Wer seine Wirbel gut im Griff hat, kann sich dabei eine Menge Frust ersparen.
Dass ein Wirbel aufgrund seiner konischen Form selten in der gewünschten Position verweilen wird, wenn er beim Stimmen einfach nur gedreht wird, ohne gegenzuhalten, fällt schon bei den ersten Stimmversuchen auf. Es kommt aber auch darauf an, wie die Saite auf den Wirbelgewickelt ist, vor allem, wo sie ihn Richtung Sattel verlässt. Die letzte Windung sollte dicht an der Wand des Wirbelkastens liegen, erklärt Gambenbauer Valentin Oelmüller. Das hindert den Wirbel am Hinausspringen und zieht ihn wie eine Schraube in den Wirbelkasten. Mit einer Lücke zwischen Saite und Wirbelkastenwand riskieren wir dagegen, dass sich der Wirbel selbst­ständig macht. Auch die Anzahl der Windungen, die direkt am Rand liegen, spielt eine Rolle: Je mehr Win­dungen dort platziert sind, desto härter fühlt es sich beim Stimmen an. Sind es nur zwei, ist es zu weich. Valentin empfiehlt, drei oder vier Windungen nebeneinander an die Wirbelkastenwand zu legen und betont, dass sich mit der richtigen Position der Saite auf dem Wirbel wesentlich mehr einstellen lässt als mit Wirbelseife oder Kreide.

Dennoch sind auch diese beiden wertvolle Hilfsmittel im Gambenalltag. Statt fertiger Wirbelseife nutzt der Gambenbauer Kernseife und Kreide. Das Internet erläutert, dass diese beiden Komponenten zusammen wie ein Kugellager funktionieren, indem die Kreidepartikel von der Seife umgeben, einen Gleit­film bilden: Den Wirbelschaft mit Kernseife einreiben; den Wirbel in den Wirbelkasten stecken und drehen; an den glatten Stellen (wo der Wirbel in der Wand sitzt) zusätzlich Kreide auftragen; die beiden Zutaten nach Bedarf dosieren; Kreide macht den Wirbel schwergängiger, Seife leichtgängiger. Durch die Gerbsäure im Holz wird die Lauge (die Kernseife) mit der Zeit allerdings neutralisiert, sodass die Prozedur gegebenenfalls wiederholt werden muss.

Als Instrumentenbauer macht Valentin Oelmüller die Erfahrung, dass der Wirbel zwar am stärkeren Ende gut im Wirbelkasten sitzen muss, am dünneren Ende im Loch jedoch etwas Spiel haben sollte. So lässt er sich besser drehen und das Instrument ist leichter zu stimmen.

In Bezug auf Wirbelpflege und die Aufwicklung der Saiten möchte Valentin alle Spielenden dazu animieren, selbst auszuprobieren, was für sie und ihr Instrument am besten funktioniert. Das ist sehr individuell. Sich zu trauen und das Material kennenzulernen, ist einer guten Stimmung also besonders zuträglich.

Über Wirbel

Gamben- & Bogenbauer

Gamben- oder Bogenbauer, aber nicht gelistet? Mitglied werden und auf die Liste setzen lassen.

Änderungen bitte per Mail an:

vizepraesident@viola-da-gamba.org

Saitenmarken

Aquila Corde Armoniche srl

Via Aviano, 16

IT - 36030 Caldogno / Vicenza

aquila@aquilacorde.com

http://aquilacorde.com/

Cordedrago di Davide Longhi
Schafdarmsaiten (lamb gut strings)
Via Don Minzoni 2
IT - 40068 San Lazzaro di Savena (BO)

Tel: +39 3356773209

cordedrago@gmail.com

https://www.cordedrago.it/en/

auch über:

Geigenbau Zillmann

Schlossergasse 1

D - 01662 Meißen

Tel: +493521402772

office@musicstrings.de

https://www.musicstrings.de/Aquila

WILD Gut Strings

Stephan Schürch

Wynigenstrasse 20
3400 burgdorf
Tel: +41 34 422 00 22
geigenbau@wildgutstrings.ch

https://wildgutstrings.com/

oder

Florian Kofler-Vojvodic
Iselsberg 130
9992 Iselsberg-Stronach
Austria

https://wildgutstrings.com/

Damian Dlugolecki

USA

https://www.damianstrings.com/

damian@damianstrings.com

Gamut Strings

www.gamutmusic.com

auch über:

Alfredo Clemente

Atelier für Bögen und Streichinstrumente

Machabäerstraße 56

D - 50668 Köln

Tel: +49-221 510 3922

www.clementestrings.com

Paganino KG

Julius-Hölder-Str. 29c

D - 70597 Stuttgart

Germany

Tel: +49 (0)711 22 00 9190

www.paganino.com

Christian Johannes Ganter Maestro Liutaio

Ganter Streichinstrumente

Burgstrasse 57

CH - 4125 Riehen

Tel: +41-61 602 00 22

www.ganterstrings.com

Kürschner Saiten

Bernd Kürschner OHG Musiksaiten

Obere Waldstrasse 20

DE - 65232 Taunusstein

Tel.: +49 6128 6910‬

www.kuerschner-saiten.de

George Stoppani – The real gut string

6 Needham Avenue

Chorlton-cum-Hardy

UK - Manchester M21 8AA

Phone: +44-161 860 7386

www.stoppani.co.uk

george@stoppani.co.uk

Toro Strings - Eurostylgut

C.da Conicelle

IT - 65020 Salle (PE)

Tel.: +39-085928325

info@torostrings.it

www.torostrings.it

La Folia (Toro Strings & Guy Coquouz)

Pure Corde

Valentin Oelmüller & Mathis Schulze GbR

Jägerstraße 7

DE - 14467 Potsdam

Tel.: +49-3312730289

E-Mail: info@pure-corde-shop.com

www.pure-corde-shop.com

PIRASTRO GmbH
Senefelderstrasse 80
DE - 63069 Offenbach am Main
Tel.: +49 69 840 090 -0
Fax.: +49 69 831 663
E-Mail: info@pirastro.com

www.pirastro.com

Northern Renaissance Instruments

https://nristringshop.co.uk/

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