zur Saiten-Umfrage - 11/01/2007 06:39Schon sind einige Fragebögen zurückgeschickt worden - wunderbar!! Das verspricht tatsächlich ganz interessant zu werden. Bleiben Sie am Ball, wir brauchen nämlich Hunderte von Antworten (d.h. Datensätzen).
Wichtig: Bitte senden Sie Fragebogen "S" erst dann zurück, wenn die Saite gerissen ist oder sonst ersetzt wurde. Dass eine Saite "immer noch" hält, ist zwar erfreulich für den Spieler, aber es hilft uns leider kein bisschen weiter.
Eine kleine Korrektur im Fragebogen: Die Firma "Northern Renaissance Instruments" (N.R.I.) ist in England, nicht in den USA - sorry.
Testsaiten: Wir werden auf der Website und natürlich im nächsten Heft informieren, sobald Testsaiten verfügbar sind. Im Prinzip können Sie aber bereits Wünsche bei der Redaktion deponieren. - Ein sehr günstiger Einkauf wurde uns bereits angeboten, von den Produzenten erhoffen wir uns aber auch noch einige Gratissaiten. Der Preis für die Test-Kunden wird dann jedenfalls so tief wie möglich angesetzt.
Also, schreiben Sie nun immer gleich das Startdatum auf den Fragebogen, wenn Sie eine neue (oberste) Saite aufziehen, und legen Sie das Papier in den entsprechenden Gambenkasten. Dann spielen Sie ein paar Wochen lang ganz fleißig auf dem Instrument... - Wir danken Ihnen für die Dokumentation jedes Saitenlebens!
Nun bin ich selbst Händler/Fachversand und bei einigen Fragen auf Teil A kommt mir das wie Selbstbeweihräucherung vor, soll ich sie beantworten. Ich meine hier z.B. "Bezugsquellen für Gambensaiten". Selbstverständlich finde ich meine eigene Qualität gut und den Preis supergünstig...;-)
Diese Frage wird also von Verbrauchern und Lieferanten völlig unterschiedlich beantwortet werden. Und da später nur nach "Brauchen Sie Gambensaiten beruflich?" unterschieden wird, lassen sich Verbraucher und Lieferanten bei der Beantwortung nicht auseinanderhalten. Verzerrt das nicht die gesamt Umfrage?
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brigste
Admin
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Re:zur Saiten-Umfrage - 24/01/2007 08:32Lieber Herr Behrle (und andere in ähnlicher Situation),
hoffentlich sind hier alle so aufrichtig! Die Hauptregel ist diese: Gehen Sie alle Fragen generell aus Verbrauchersicht an.
Wenn Sie - als KONSUMENT - die SELBER verbrauchten Saiten gut bis sehr gut fanden, dann ist das doch ok. Wenn Sie Ihren normalen VERkaufspreis günstig finden, ist das auch Ihre berechtigte Meinung. (Sie könnten den Preis-Smily aber auch weglassen.) Warum sollten Sie beim besten Angebot in der Umgebung nicht ankreuzen "mehrere Marken, reichhaltiges Angebot" oder sogar "alles was das Herz begehrt"? Ein Gambe spielender Nachbar würde das bestimmt auch tun. Beurteilen Sie nicht gerade den eigenen Web-Shop, sondern allenfalls andere.
Ich denke, die Verzerrungen werden sich in Grenzen halten; unter den Angeschriebenen sind die Saitenhändler mit Auswahl wohl an einer Hand abzuzählen.
Beim Fragebogen A kann man durchaus einzelne Antworten weglassen, den Fragebogen S (eine einzelne Saite betreffend) aber bitte immer möglichst vollständig ausfüllen.
Frohes Ankreuzen und Einkreisen wünscht Brigitt Stehrenberger
(Rücklauf bisher: 21x A und wenige S. - Wir sind gespannt auf den nächsten Schub!)
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michael_lang82
Mitglied
Beiträge: 4
Re:zur Saiten-Umfrage - 03/02/2007 20:00hallo! wäre es nicht möglich - da die bögen ja bereits am computer erstellt wurden - diese online zu stellen und sie "ausfüllbar" zu machen? ich bin mir sicher, dass das mit den rückmeldungen noch positiver wäre (noch mehr), und ich glaube auch nicht, dass das eine computertechnische schwierigkeit darstellen würde! mfg michael lang
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schauen Sie mal in den ersten Beitrag, dort gibt es auch einen Link zu den Fragebögen. Leider lassen sich diese aber nicht elektronisch ausfüllen, weil die Erstellung, vor allem aber die automatische Auswertung eines solchen elektronische Fragebogens ungleich schwieriger gewesen wäre.
MfG, Marc Strümper
Post geändert von: admin, am: 04/02/2007 02:01
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ich habe mit viel Interesse die ersten Ergebnisse zur Saitenumfrage gelesen, vielen Dank dafür! Ich bin dementsprechend gespannt auf die Fortsetzung des Berichts, der - so nehme ich an - auch Erfahrungswerte und Präferenzen hinsichtlich der einzelnen Hersteller enthalten wird.
Alles in allem bestätigt der Beitrag die eigenen Erfahrungen. Keine Gambe ist wie die andere und wenn eine Saite für die eine genau passt, muss das noch lange nicht für eine andere gelten. Daraus erkläre ich mir den naturgemäß hohen Beratungsbedarf, es sind in der Tat viele Details zu beachten (die unter "spezielle Probleme" geschilderten Punkte sprechen eine eigene Sprache).
Über die Lebensdauer der oberste(n) Saiten werden wir sicherlich noch mehr erfahren, ich bin sehr gespannt auf die Einzelergebnisse.
Das Problem der 4. Saite verdient in der Tat ein eigenes Kapitel :-), ich habe alleine 6 unterschiedliche Typen in nochmals vielen unterschiedlichen Ausfertigungen auf Lager, das gibt es für *keine* andere Saite ... Als einen m.E. wichtigen Punkt möchte ich schon einmal folgendes beisteuern: Das Problem ist oftmals auch durch die "uniforme" Besaitung der Instrumente akzentuiert: nackte relativ harte Darmsaiten für d'-e, voll umsponnene schwere Darmsaiten ab G abwärts. Wenn man den Übergang von der "nackten" zur umsponnenen Besaitung prinzipiell entschärft, dann kommt der 4. Saite als Übergangssaite auch nicht mehr diese außerordentliche Rolle zu, der sie dann oft nicht gerecht werden kann. Das bedeutet aber auch, sich u.U. damit anfreunden zu müssen/sollen/dürfen, dass wir die Instrumente wieder etwas leichter bespannen müssen. Gamben sind nun mal primär nicht für den großen Konzertsaal gebaut. Das Dilemma der zunehmend starken Besaitung - um auch größeren Räumen genügen zu können - befördert ganz klar eine Akzentuierung des Problems mit dem Übergang zum umsponnenen Saitenbezug. Und genau deshalb stoßen wir hier an Grenzen: wer durch die jeweiligen Gegebenheiten auf Lautstärke angewiesen ist, muss in der Regel Konzessionen an die Ausgeglichenheit des Instruments machen.